Albert Exler

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Albert Exler wurde im mährischen Weigensldorf geboren. Er schloss sich der Sozialistischen Jugend an, dem Jugendverband der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Später gehörte er auch der Partei an. Nach einer gewissen Zeit, die er als Textilarbeiter tätig war, begann er als Redakteur für Zeitungen eben jener Sozialdemokratischen Partei zu schreiben. Diese Tätigkeit brachte ihn beim Münchener Abkommen und dem Anschluss der Sudetengebiete an das Dritte Reich in große Gefahr. Exler floh nach Prag und gelangte von hier aus nach Finnland. Beim Angriff der Sowjetunion 1940 schloss er sich der finnischen Armee an und verteidigte sein Aufnahmeland mit der Waffe in der Hand. Die Situation für Flüchtlinge in Finnland verschlechterte sich zusehends. Mit anderen Sudetendeutschen ging er nach Schweden. Exler zog es dann weiter nach England, wo er sich dem Führer der Exilorganisation Wenzel Jaksch unterstellte. Dieser schickte Exler und zwei weitere Sudetendeutsche 1944 mit einem Auftrag als Fallschirmspringer ins Sudetenland. Sie sollten Widerstandsaktivitäten unterstützen, um so Argumenten für eine komplette Vertreibung der Sudetendeutschen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Exler war der einzige, der diese Mission überlebte. Nach dem Krieg arbeitete er hauptamtlich für die SPD.


Albert Exler pocházel z Moravy. Vstoupil do Socialistické mládeže a byl členem Německé sociálnědemokratické strany dělnické. Textilní dělník záhy přesedlal do redakcí sociálnědemokratických novin. V roce 1938 uprchl před nacisty do Finska a bojoval na finské straně proti Sovětskému svazu. Později odešel do Švédska a odtud do Anglie. V roce 1944 byl spolu s dalšími vyslán na tajný výsadek nad Sudetami. Akci přežil jako jediný. Po válce pracoval pro sociální demokracii v západním Německu.

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